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Super Sonntag am 10. Mai 2009

Planet Jazz in Concert - Neue Reihe von exklusiven Jazzkonzerten startet

Düren. "Planet Jazz" nennt sich die von Oliver Mark moderierte Radiosendung des Ersten Dürener Rundfunkvereins (E.D.R.), die an jedem zweiten Freitag um 21:04 auf der Frequenz von Radio Rur ausgestrahlt wird. Ab dem 15. Mai geht "Planet Jazz" nun auch in Concert.

Bei seiner Idee, eine neue Reihe von exklusiven Jazzkonzerten in Düren zu etablieren, fand der Jazzliebhaber und -kenner Oliver Mark in Henner Schmidt, der seit einigen Jahren das Abschlußkonzert der Dürener Jazztage in der Christuskirche organisiert, schnell einen idealen Mitstreiter. Gemeinsam machten die beiden, die sich im vergangenen Jahr beim Konzert von Paul Kuhn kennengelernt hatten, aus einer Idee das Projekt "Planet Jazz in Concert".

Der Startschuß erfolgt am kommenden Freitag mit dem Konzert von Raffaela Renzulli & Band. Dannach wird es außer in den Sommerferien in jedem der folgenden elf Monate ein weiteres Konzert geben - abwechselnd im Café International und in der Fabrik für Kultur und Stadtteil Becker & Funck. Dabei sollen vor allem Künstler aus dem Raum Aachen-Düren-Köln die Möglichkeit bekommen, vor Publikum aufzutreten. Außerdem wird der E.D.R. die Konzerte mitschneiden und in seinen "Planet Jazz" -Sendungen auch den Radiohörern zugänglich machen.

Das Auftaktkonzert mit Raffaela Renzulli & Band findet am Freitag, dem 15. Mai um 20 Uhr im Café International im Haus der evangelischen Gemeinde statt. Die in Neapel  geborene und seit ihrem elften Lebensjahr in Deutschland lebende stimmgewaltige Sängerin wird begleitet vom Schlagzeuger Gerd Breuer, dem Pianisten Michael Tzoulas und dem Bassisten Emanuel Stanley.

Das nächste Konzert findet dann am 19. Juni um 20 Uhr in der Fabrik für Kultur und Stadtteil Becker & Funck statt. Dann dürfen sich die Jazzfans auf Martin Sasse feat. Tony Lakatos freuen. (rs)

Oliver Mark (l.) und Henner Schmidt wollen mit ihrer neuen Konzertreihe "Planet Jazz in Concert" das Dürener Kulturleben bereichern

Kartenvorverkauf : Dürener Lokalanzeiger, Kaiserplatz 12-14 und im Gemeindeamt der evangelischen Gemeinde in Düren , Philippstraße 4- Infos: www.edrev.com



Dürener Zeitung am 3. Dezember 2008

Verein blickt auf spannende Zeiten zurück

(Foto folgt noch)

Der 1. Dürener Rundfunkverein feierte die Aufnahme der 5000. Sendung. Seit 1992 berichtete der Verein, der das Leben und Vereinsaktivitäten im Dürener Land beleuchtet, in rund 260.000 Sendeminuten. Dies nahm die Vereinsführung zum Anlass zu einem Rückblick auf die letzten 16 Jahre. Bei der Feier in der Kulturfabrik Becker und Funck kam auch die Gemütlichkeit nicht zu kurz. Interessierte konnten übrigens auch das Studio besichtigen. Dabei stand Vereinsvorsitzender Andreas Claßen (hinten links) Rede und Anwort. 


Dürener Zeitung am 23. Oktober 2008

Neue «Kummerkastentante»: Rat aus dem Radio


Düren. Mittwochs abends gibt es beim Ersten Dürener Rundfunkverein eine Sendung «Rat und Tat mit Bibi». Jeweils um 21.04 Uhr berät Birgit Greif, alias Bibi, ihre Hörer auf der Frequenz 92,7 Megahertz.

Heute sind Menschen mit vielen Problemen belastet. Die Gesundheit, Finanzen, Erziehung oder das Älterwerden stellt die Menschen vor Probleme, denen sie sich allein nicht gewachsen fühlen. Sie brauchen jemanden, der zuhört, einen Rat gibt und die richtigen Stellen kennt, die weiterhelfen.

Gesundheit und Pflege

Birgit Greif wird diese Rolle als warmherzige aber resolute «Kummerkastentante» beim Dürener Rundfunkverein übernehmen. Die Pflegesachverständige, gelernte Krankenschwester und alleinerziehende Mutter gibt Anrufern Ratschläge zu Gesundheit, Pflegeversicherung und Familienproblemen und nennt darüberhinaus Selbsthilfegruppen, Behörden und Kontakte in Stadt und Kreis, die weiterhelfen.

Interessierte können unter 02421/14117 anrufen oder sich per E-Mail unter mailto:info@edrey.com oder schriftlich an den Ersten Dürener Rundfunkverein, Stichwort «Bibi», Postfach 100512 in 52305 Düren melden.


SPD Düren-Mitte-West am 12. März 2008

AG60plus besucht den "Ersten Dürener Rundfunkverein"

Senioren: Beispielhaftes ehrenamtliches Engagement

“Der “Erste Dürener Rundfunkverein e.V.” ist ein Beispiel dafür, wie sich ehrenamtliches Engagement zum Wohle der Dürener Bürgerinnen und Bürger auswirken kann,” so Norbert Kreyes, Sprecher der AG 60 plus bei einem Besuch des Vereins in dessen Räumen der Fabrik Becker & Funk.

Vision von Josef Vosen wurde Wirklichkeit

Außerdem zeige sich hier, dass die Idee von Josef Vosen, die alte Fabrik zu einem Zentrum für Bürger-Initiativen und innovativen Firmen auszubauen, voll aufgegangen sei. Seine Vorstellung, Planung, Ausbau und Realisierung stadtteilbezogen auch bei den Akteuren vor Ort zu lassen, habe wunderbare Früchte getragen, stellt N.Kreyes fest.

Professionelles Studio in Eigenarbeit

Die Vorstandsmitglieder der AG 60plus waren begeistert davon, dass die Bürgerfunker in Eigenarbeit und mit viel Engagement eine professionelle Einrichtung geschaffen haben, in der jede Hörfunksendung auf technisch sehr hohem Niveau hergestellt werden könne.
Dies sei aber auch nötig, so der Vorsitzende des EDR, Andreas Claßen, da der Verein täglich eine Stunde Bürgerprogramm über Radio Rur sende.
“Mit diesem Studio sind wir aber auch in der Lage, ein volles ganztägiges Rundfunkprogramm zu gestalten,” so A.Claßen.

Privatisierungswahn macht auch vor Bürgerfunk nicht Halt

Leider habe sich die Situation für die Bürgerfunker im Land NRW durch Gesetzesänderungen erheblich verschlechtert. Von der ursprünlichen Idee, den Bürgerfunk zu einem Sprachrohr für die Bürger zu machen, sei nicht mehr viel übrig geblieben. Einschränkung der Sendezeit, Verlagerung der Sendezeiten nach 21:00 Uhr seien Beispiele dafür, dass Bürgebeteiligung beim Lokalradio immer mehr in Vergessenheit gerate.

Gesprächsvermittlung durch die 60plusler

Die Vorständler der AG 60plus sagen den Verantwortlichen des Ersten Dürener Rundfunkvereins zu, Kontakte zu den SPD-Vertretern sowohl auf kommunaler wie auch auf Landesebene herzustellen, damit sie ihre Sorgen und Wünsche an kompetenter Stelle vortragen können
Außerdem verabredete man eine Sendung, in der die AG60plus der SPD ihre Arbeit und ihre Ziele darstellen werde.


Dürener Nachrichten 30. Januar 2007

Bürgerfunk in die Nacht verbannt

Nach Gesetzesentwurf der Landesregierung sollen Beiträge des Lokalfunks erst nach 21 Uhr ausgestrahlt werden. Sendezeit wird außerdem auf eine Stunde begrenzt. EDR beklagt: Kaum noch Hörer zu erreichen.

 

VON DZ-REDAKTEUR
OTTMAR HANSEN



DÜREN.
Der Radiohörer hat sich daran gewöhnt: Zwischen 19 und 21 Uhr schweigen die Profis auf dem Sender. Es ist Zeit für den Bürgerfunk. Vereine, Gruppierungen, Menschen von nebenan stellen sich via Radio vor. Das dürfte sich schon bald ändern.
Die Landesregierung will den Bürgerfunk künftig auf eine Stunde täglich begrenzen, das Programm soll außerdem erst nach 21 Uhr beginnen. „ Damit haben wir kaum noch Chancen, unsere Hörer zu erreichen“, beklagt Andreas Claßen, Vorsitzender des Ersten Dürener Rundfunkvereins (EDR).
Bislang hatte der Gesetzgeber den Rundfunkvereinen je zwei Stunden Sendezeit montags bis freitags eingeräumt. Diese Zeit auf der Frequenz von Radio Rur teilt sich der EDR mit den Eifelstudios. Der EDR produziert seine Sendungen im eigenen, modernen Studio in der Fabrik Becker und Funck. Kurz vor der Ausstrahlung werden die fertigen Beiträge bei Radio Rur abgeliefert. Der EDR gehört zu den Pionieren des Bürgerfunks, ist schon seit 1992 auf Sendung. Der Verein hat 40 Mitglieder. Finanziert werden die Sendungen aus Mitteln der Landesanstalt für Medien (und damit aus den Rundfunkgebühren). Andreas Claßen legt Wert darauf, dass sich eine Vielfalt von Vereinen, Gruppierungen und Einzelpersonen im Programm des EDR wieder findet: „Es gibt so viele Menschen, die etwas Interessantes zu erzählen haben. Ihnen geben wir die Chance, sich einem größeren Zuhörerkreis zu präsentieren.“ Und das möglichst mit Qualität. So ist der EDR neuerdings an einer „Qualitätsoffensive“ beteiligt: 20 ausgewählte Radiowerkstätten aus NRW erarbeiten Standards, nach denen die Beiträge bewertet werden. Am Ende gibt es ein Zertifikat für die besten Bürgerunkstationen. Der EDR habe seinen festen Hörerstamm, versichert Claßen — zwischen Kerpen, Kaarst, Aachen und der Rureifel. Dies bewiesen Rückmeldungen aus der Hörerschaft. Das werde sich jedoch ändern, wenn der Lokalfunk erst nach 21 Uhr ausgestrahlt werde. Claßen: „Der Abend im Radio findet zwischen 18 und 21 Uhr statt.“ Danach werde meist abgeschaltet. „Dann hat der Bürgerfunk nicht mal mehr eine Feigenblattfunktion", betont der 40-Jährige, der im Dürener Rathaus arbeitet. Statt an fünf Tagen jeweils zwei Stunden soll es künftig an sieben Tagen nur noch eine Stunde Sendezeit für den Bürgerfunk geben. „Das provoziert Verteilungskämpfe“, fürchtet Claßen. Wohl auch zwischen Eifelstudios und EDR — um Sendezeit und Zuschüsse. Der EDR-Vorsitzende hält eine Klage gegen das Gesetz für möglich. Ein Traum des Lokalfunkers wäre es ohnehin, wenn der EDR ein „nichtkommerzielles“ Programm rund um die Uhr senden könnte. Technisch und personell sei dies kein Problem. Es scheitere lediglich an der Sendefrequenz: „Und das hat wohl politische Gründe.“

„Hinter dem Gesetzentwurf steht die Auffassung: Ihr dürft gerne Radio spielen, aber es muss ja nicht unbedingt jemand hören.“


(ANDREAS CLASSEN, EDR-VORSITZENDER )


EDR-Vorsitzender Andreas Claßen will dem Lokalen Rundfunk zu mehr Qualität verhelfen. Foto: Hansen




Dürener Zeitung 31. März 2003

Radioreihe gegen dumme Vorurteile

Von Sandra Kinkel

Düren (an-o) - Halit Demirli war es leid. Er hatte keine Lust mehr, gegen Vorurteile und Spannungen zwischen deutschen und muslimischen Menschen anzukämpfen. Deswegen hat er gemeinsam mit dem Ersten Dürener Rundfunkverein (EDR) eine Reihe über den Islam produziert.

"Wir haben diese Reihe", so der gebürtige Türke, der inzwischen die deutsche Staatsbürgerschaft hat, "lange vor dem Ausbruch des Krieges vorbereitet. "Es war einfach so, dass mir nach dem 11. September immer häufiger viele Fragen über den Islam gestellt worden sind. Und ich habe gemerkt, dass es bei den Deutschen Irritationen und Vorurteile gibt. Da kam mir die Idee zu einer Radiosendung." Um damit den Dialog zwischen Christen und Muslimen zu verstärken. Und vor allen Dingen Gemeinsamkeiten zwischen den Religionen herauszuarbeiten.

Sieben Sendungen

Halit Demirli hat für die muslimische Seite der Sendungen noch Süleyman Bag aus Düsseldorf und den Mekkapilger Hadschi Zikri Billican aus Aachen gewinnen können. Andreas Claßen vom EDR moderiert die insgesamt sieben Sendungen, sein Vater Heinrich Claßen ist für die christliche Seite zuständig. "Wir sind alle Laien", betont Heinrich Claßen, "aber sehr, sehr engagierte."

Geplant hatte Halit Demirli eigentlich nur eine Sendung über den Ramadan, bei einem vierstündigen Gespräch mit Andreas und Heinrich Claßen sind dann aber Themen über eine ganze Islamreihe entstanden. Die Einführungssendung trägt den Titel "Der Koran", die weiteren Themen heißen "Ramadan und Fastenzeit", "Hadsch und Pilgerfahrt", "Opferfest und Osterlamm", "Das Gebet", "Die Buchreligionen" und "Krieg und Frieden". "Das letzte Thema ist jetzt leider sehr aktuell", so Halit Demirli. "Alle Kriegsparteien haben sich von ihrem Glauben zu weit entfernt. Und der Krieg ist jetzt das Ergebnis."

Halit Demirli und Heinrich Claßen hoffen, mit Ihrer Sendung viel Unwissenheit bei den Menschen über die jeweils andere Religion abzubauen. "Es ist fünf nach zwölf", so Halit Demirli. "Wir müssen endlich etwas tun." Heinrich Claßen ist sich sicher, dass der Islam ein Thema ist, das viele Menschen interessiert. Auch die Sendungen, die mit religiöser Musik beider Kulturen untermalt werden, kommen dem entgegen.

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